Jobzustände
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Grundlagen
- Jobzustände erstellen und bearbeiten
- Best Practices
- FAQ - Häufig gestellte Fragen
Einführung
Zweck dieser Dokumentation
Diese Dokumentation erklärt, wie Sie Jobzustände in der eaWi Warenwirtschaft verwalten. Sie erfahren, wie Sie Statuswerte für Jobs (Aufgaben) und deren mögliche Übergänge konfigurieren.
Zielgruppe
- Primär: Administratoren und Prozessverantwortliche
- Voraussetzungen: Grundkenntnisse in der Administration der eaWi Warenwirtschaft
Was sind Jobzustände?
Jobzustände sind Statuswerte, die den aktuellen Bearbeitungsstand eines Jobs beschreiben. Sie bilden zusammen mit den Folgezuständen einen Workflow ab.
Beispiele für Jobzustände:
- Offen: Job wurde erstellt
- In Bearbeitung: Job wird gerade bearbeitet
- Wartend: Job wartet auf externe Aktion
- Abgeschlossen: Job wurde erfolgreich beendet
- Abgebrochen: Job wurde storniert
Systemzugang
Öffnen Sie die Verwaltung über:
- Menü: "Ansicht" → "Einstellungen" → "Jobzustände"
- Quicknavigation:
STRG + K→ "Jobzustand" eingeben
Grundlagen
Funktionsweise
Jobzustände werden zur Workflow-Steuerung verwendet:
- Definition von Status-Werten
- Festlegung erlaubter Zustandsübergänge (Folgezustände)
- Workflow-Abbildung für Jobs
Eigenschaften
| Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Bezeichnung | Name des Jobzustands |
| Standard | Markiert den Standard-Anfangszustand |
| Folgezustände | Erlaubte Übergänge zu anderen Zuständen |
Zustandsübergänge (Workflow)
Ein wichtiges Konzept bei Jobzuständen sind die Folgezustände. Diese definieren, in welchen Zustand ein Job von seinem aktuellen Zustand wechseln kann.
Beispiel-Workflow:
Offen → In Bearbeitung → Abgeschlossen
↓
Wartend → In Bearbeitung
Vorteile der Nutzung
- Prozesssteuerung: Definierte Arbeitsabläufe
- Transparenz: Klarer Status jedes Jobs
- Workflow-Kontrolle: Nur erlaubte Übergänge möglich
- Dokumentation: Nachvollziehbarer Bearbeitungsstand
Jobzustände erstellen und bearbeiten
Aufbau der Oberfläche
| Element | Beschreibung |
|---|---|
| Toolbar | Buttons für "Mit Server synchronisieren" und "Neu" |
| Suchfeld | Filtert die Liste nach eingegebenem Text |
| Liste | Übersicht aller angelegten Jobzustände |
Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Verwaltung öffnen
- Navigieren Sie zu "Ansicht" → "Einstellungen" → "Jobzustände".
- Das Fenster mit der Liste wird angezeigt.
2. Neuen Jobzustand anlegen
Methode 1: Über Toolbar
- Klicken Sie auf den "+"-Button in der Toolbar.
- Eine neue Zeile erscheint in der Liste.
- Geben Sie den Namen des Jobzustands ein (z.B. "In Bearbeitung").
- Drücken Sie Enter zum Bestätigen.
Methode 2: Über Kontextmenü
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste in einen leeren Bereich der Liste.
- Wählen Sie "Neu".
- Geben Sie den Namen ein und drücken Sie Enter.
3. Jobzustand umbenennen
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag.
- Wählen Sie "Umbenennen".
- Geben Sie den neuen Namen ein und drücken Sie Enter.
4. Standard festlegen
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag.
- Aktivieren Sie die Checkbox "Standard".
Der als Standard markierte Jobzustand wird neuen Jobs automatisch zugewiesen.
5. Folgezustände konfigurieren
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag.
- Wählen Sie "Folgezustand" → es erscheint ein Untermenü mit allen verfügbaren Zuständen.
- Aktivieren oder deaktivieren Sie die Checkboxen für die erlaubten Folgezustände.
Wichtig: Folgezustände definieren, in welchen Status ein Job von diesem Zustand aus wechseln kann. Planen Sie den Workflow sorgfältig.
6. Liste durchsuchen
- Geben Sie einen Suchbegriff in das Suchfeld oberhalb der Liste ein.
- Die Liste wird automatisch gefiltert.
7. Mit Server synchronisieren
- Klicken Sie auf den Synchronisieren-Button in der Toolbar.
- Die Liste wird aktualisiert.
Best Practices
Sinnvolle Jobzustände
| Jobzustand | Folgezustände | Verwendung |
|---|---|---|
| Offen | In Bearbeitung, Abgebrochen | Startzustand |
| In Bearbeitung | Wartend, Abgeschlossen, Abgebrochen | Aktive Bearbeitung |
| Wartend | In Bearbeitung, Abgebrochen | Auf externe Aktion wartend |
| Abgeschlossen | - | Erfolgreich beendet |
| Abgebrochen | Offen | Storniert |
Empfehlungen
- Klarer Workflow: Definieren Sie einen logischen Ablauf.
- Folgezustände einschränken: Erlauben Sie nur sinnvolle Übergänge.
- Endzustände definieren: Zustände ohne Folgezustände sind Endzustände.
- Standard festlegen: Der Startzustand sollte als Standard markiert sein.
- Reaktivierung ermöglichen: Bei Abbruch evtl. Rückkehr zu "Offen" erlauben.
FAQ - Häufig gestellte Fragen
1. Was passiert, wenn kein Folgezustand definiert ist?
Antwort: Ein Zustand ohne Folgezustände ist ein Endzustand. Jobs in diesem Zustand können nicht mehr weiter bearbeitet werden.
2. Kann ich den Workflow später ändern?
Antwort: Ja, Sie können Folgezustände jederzeit anpassen. Bestehende Jobs behalten ihren aktuellen Zustand.
3. Was ist der Standard-Zustand?
Antwort: Der Standard-Zustand wird neuen Jobs automatisch zugewiesen. Dies sollte typischerweise der Anfangszustand sein (z.B. "Offen").
4. Können Jobzustände gelöscht werden?
Antwort: Das Löschen ist möglich, sofern keine Jobs mehr in diesem Zustand sind.
5. Wie wirken sich Folgezustände auf die Benutzeroberfläche aus?
Antwort: Bei der Statusänderung eines Jobs werden nur die erlaubten Folgezustände zur Auswahl angeboten.